Neues wagen
Und zwar lieber früher als später, denn… Schon Babys haben Taktgefühl:
Marcel Zentner von der britischen Universität von York spielte in einer Studie (.pdf) im Jahr 2008 120 Babys im Alter von fünf bis 24 Monaten verschiedene Klänge vor – darunter klassische Musik, rhythmisches Klopfen oder Sprache. Mithilfe moderner 3D-Technologie maß er, inwieweit die Kleinen auf die verschiedenen Töne reagierten. Resultat: Sie bewegten sich eher, wenn die Musik ertönte, als wenn sie bloß der Sprache lauschten. Mehr noch: Die Kleinen passten ihre Bewegungen sogar dem Tempo der Klänge an. Zentner zufolge reagieren Babys eher auf den Rhythmus von Musik als auf die jeweilige Melodie. Der Bewegungsdrang hatte übrigens noch einen weiteren positiven Effekt: Je synchroner die Bewegungen mit der Musik, desto mehr lächelten die Kinder.
